Unsere Traumreise ist zu Ende. Wir sind wieder zu Hause, diesmal mit allen Koffern, angekommen, und der Alltag hat uns wieder: der Garten gleicht nach 4 Wochen eher einem Dschungel, die Wäsche muss gewaschen werden, die Urlaubsfotos müssen geordnet werden, etc. und mit dem Jetlag werden wir noch ein paar Tage kämpfen müssen, heute sind wir erst um 12 Uhr aufgewacht, uns fehlen ja auch 9 Stunden ! Nach so einer aufregenden Reise heißt es zusammenzufassen und Resümee zu ziehen.
Es war sicher unsere Reise mit der besten Vorbereitung und Planung und wir haben viel erwartet, aber dass es so schön wird, haben wir nicht gedacht! Bei allen werden viele herrliche Erinnerungen für immer bleiben. Die Auswahl der Sehenswürdigkeiten im Südwesten war wunderbar, noch mal vielen Dank an DJ, der wirklich das beste für uns ausgesucht hat. Auch die Reservierung der Hotels war angenehm, da wir nach jedem ereignisreichen Tag sofort eine Bleibe am Abend hatten. Es ist fast unmöglich zu sagen, was der Höhepunkt der Reise war, es war vielmehr eine Aneinanderreihung von Höhepunkten: die Stille am Lake Rabun, die Besichtigung von Atlanta, die Künstlerstadt Santa Fe mit den hübschen Adobe-Häusern, der Ausflug in die Vergangenheit im Mesa Verde NP, der Canyon de Chelly im Indianer-Reservat, der gigantische Grand Canyon mit unserer 9-stündigen Wanderung in die Tiefe, der bunte Bryce Canyon mit seinen Hoodoos, der beeindruckende Zion NP mit unserer Klettertour, das schrille Las Vegas mit der super Show "O", die Hitze im Death Valley, der Sequoia NP mit seinen Mammuthbäumen, der Yosemite NP mit seinen Felsen und Wasserfällen, das sanfte Napa Valley, die tolle Stadt San Francisco und die wilde Felsenküste am Pazifik. Alle 8 Nationalparks waren herrlich, wenn ich einen Favoriten nennen müsste, so würde ich den Bryce Canyon nennen, da blieb einem die Sprache weg beim Anblick der vielen Sandsteintürmchen in der Abendsonne!
Diese Reise war wirklich eine Traumreise der Superlativen und Gegensätze: so viele Naturwunder und Schönheiten aber auch Traurigkeiten haben wir noch nie erlebt. Leider konnte uns David J nicht begleiten, den Schmerz, nicht nur in seinem Fuß, können wir nur erahnen. Er hatte sich, genau wie wir, so auf diese Reise gefreut. Nochmals gute Besserung und Genesung! Beide Davids waren so lieb zu uns, dass mir die Worte fehlen. Francoise sagt immer: "ils sont adorable" - uns das stimmt. Die gemeinsamen Erlebnisse und die vielen Gespräche auf unseren Wanderungen haben uns David noch näher gebracht.
Auch das online Reisetagebuch hat allen prima gefallen: die Freunde und Familie waren immer hautnah dabei, und auch wir hatten mit unserem abendlichen Blogschreiben viel Spaß. Eine positive Erfahrung, die wir sicher wieder nutzen werden und ich allen nur empfehlen kann.
Diese Reise war einfach nur wunderbar....
Sonntag, 23. Mai 2010
Samstag, 22. Mai 2010
27. & 28. Tag


Hallo Deutschland, wir sind wieder da und alle sind gut zu hause angekommen.
Der Rückreisetag begann allerdings alles andere als geruhsam! Geplant war die Abfahrt für 6:15 Uhr zum Flughafen und zuvor die Rückgabe unseres Autos. Wecken war für 5:30 Uhr geplant. Aber diesmal funktionierte bei Gisela & Rolf der Wecker nicht. Um 6:20 Uhr klopfte dann Francoise dann an die Tür. In neuer Recordzeit von 15 Minuten waren wir dann einschließlich Kaffeekochen und Koffer packen abfahrbereit. Im Auto wartete dann die nächste Überraschung: Die Reservelampe leuchtete! Wir brauchten das Auto zwar nicht vollgetankt zurückzugeben, aber so knapp sollte es auch nicht sein. Da wir aber erholt waren, haben wir es doch gewagt und natürlich auch geschafft. Alles andere verlief dann wie geplant. Außer in Philadelphia: Durch einen medizinischen Notfall an Bord verzögerte sich der Abflug um 1:30 Stunden. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir in Frankfurt an. Unser persönliches Taxi mit dem Fahrer Wolfgang wartete bereits auf uns.
Wir selbst haben in den USA 5.300 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt.
Davon fuhr David S. 2.290 und wir 3.010 Kilometer. Wir fuhren durch 8 Bundesstaaten und besuchten 8 National-Parks.
Wir danken D.J für die sehr gute Reiseplanung, David S. für die Fahrten bis Las Vegas, die Gespräche, Wanderungen, Führungen und beiden ganz herzlich für die Einladung ins Bellagio und die „O“ Show. Für uns war es eine wundervolle Reise mit vielen bleibenden Eindrücken, die bestimmt noch durch die Aufbereitung des Bildmaterials verstärkt werden. Auch wurde die Beziehung zwischen unserer amerikanischen und deutschen Familien durch die gemeinsame Zeit in Atlanta und die Reise mit David S. weiter vertieft. Wir wünschen D.J. auch auf diesem Wege alles, alles Gute und baldige Genesung.
Herzlichen Dank sagen wir allen, die mit Kommentaren und Gästebucheinträgen uns bei der Reise begleitet haben
Gisela & Rolf und Francoise & Konrad
Auf Wiedersehen und bis zur nächsten Reise !?
Donnerstag, 20. Mai 2010
26. Tag






Alles hat ein Ende, auch unser Traumurlaub! Sonnenschein, blauer Himmel und ein gutes Frühstück, so begann unser letzter Urlaubstag. Da wir erst um 12 Uhr die Zimmer verlassen mussten, sind wir gleich den 17-Mile-Drive gefahren. Hier lassen sich die Reichen und Schönen sogar die Straßenbenutzung bezahlen!. Aber die Landschaft und Ausblicke waren toll. Es hat den Anschein, das die Halbinsel aus Wald, Hotels, Villen und Golfplätzen besteht. Auf den Inseln waren die Tiere noch unter sich: Komorane, Seelöwen und Pelikane.Vor Mittag wagten wir uns dann doch kurz in den Pazifik, mehr oder weniger nur für ein Foto. Die Fahrt nach Big Sur, unser südlichster Punkt war einmalig: steile Abhänge, bizarre Felsen in der Brandung und ein dunkel blaues Meer.
Unsere Rückfahrt endete 10 Meilen vor dem San Francisco Airport. Mit unserem Restaurant hatten wir wieder Glück: asiatisches Buffet mit Sushi, Austern, Krabben, Fisch, Fleisch, Dessert.......
Mittwoch, 19. Mai 2010
25. Tag




Unser heutiges Tagesziel war Monterey am Pazific. Die Fahrt führte uns auf dem Highway No. 1 immer am Meer entlang Richtung Süden. An einem der riesigen Stränden mit hohen Sanddünen machten wir ein ausgiebiges Mittagsschläfchen. Leider war es zum Baden wieder zu kalt. Die Küste ist abwechslungsreich, wir sahen zahlreiche Surfer, Seelöwen und bizarre Felsen. Unser Motel liegt am Pazific Crove bei Monterey, mit Blick auf die Spanish Bay. Am weißen Sandstrand entlang eines Goldplatzes direkt am Meer machten wir einen Abendspaziergang, bevor wir ein vorzügliches Fischrestaurant aufsuchten.
Dienstag, 18. Mai 2010
24. Tag






Nach einem Tag San Francisco von 9 bis 20 Uhr und anschließendem Abendessen im Chinarestaurant waren wir nicht mehr in der Lage zu bloggen. Die Stadt haben wir zu Fuß, per alter Straßenbahn, Bussen und natürlich dem berühmten Cable-Car, das wir mehrmals benutzten, erkundet. Schon am Morgen haben wir die Golden Gate Bridge vom Dach unseres Hotels aus dem Nebel schauen sehen. Diesmal bei Sonnenschein, haben wir San Francisco erkundet: Fhishermen´s Wharf, Maritime National Historc Park, Palace of Fine Arts und Blick auf die nun freie Golden Gate Bridge. Einen wunderschönen Spaziergang machten wir entlang des Marina Blvd, besuchten China Town, City Hall mit moderner Kunst, die Market Street ( Einkaufsstraße) und den Stadtteil Castro . Die hügelige Stadt hat uns nach wir vor sehr beeindruckt, eine tolle Stadt. Müde, erschöpft aber gestärkt fielen wir ins Bett.
Montag, 17. Mai 2010
23. Tag



Von unserem Gästehaus hieß es heute Abschied nehmen. Schon nach kurzer Zeit fing es an zu regnen, unser erster Regentag in diesem Urlaub. Leider regnete es den ganzen Tag. Über Tiburon und Sausalito ging es, wegen des anhaltenden Regens, in eine Shopping-Mall. Doch nach dem dritten Geschäft hatten wir genug und fuhren, leider immer noch im Regen, über die Golden Gate Bridge nach San Francisco. In der Lombard Street fanden wir schnell eine schöne Unterkunft. Bei leichtem Regen unternahmen wir einen Spaziergang durch ein großes Geschäftsviertel, wo wir auch ein gutes Restaurant zum Abendessen fanden.
San Franciscon macht auf uns bisher den Eindruck einer eher europäischen als eine typische amerikanischen Großstadt. Auch der flüssige Straßenverkehr überraschte uns.
Sonntag, 16. Mai 2010
22. Tag




Wir haben heute den westlichsten Punkt unserer Reise erreicht: den Pazifik.
Die Rundfahrt führte uns aus dem Napa-Valley nach Norden zum Clear-Lake.
Die kurvenreiche Straße führte entlang des Russian River bis nach Jenner am Pazifik. Da wir heute das erste mal keine Sonne, sondern bewölkten Himmel hatten, mussten die Badesachen leider in der Tasche bleiben. Auf dem dunklen, aber warmen, groben Sandstrand machten wir eine Rast. Mehrere Pelikane überflogen den Strand. Im Anschluss fuhren wir auf der Küstenstraße No. 1 nach Bodega-Bay. Im Fischerhafen tummelten sich zu unserer Überraschung mehrere Seelöwen. Nach 226 Meilen erreichten wir unser Gästehaus in Napa.
Samstag, 15. Mai 2010
21. Tag




Die Erholung tat uns gut und heute konnten wir unsere Tour durch das Napa-Wein-Tal um 9 Uhr starten. 27 Meilen reiht sich ein Weingut an das andere. Die Gegend erinnert an die Toskana. Ein Winzer hat sogar auf seinem Weingut eine Burg nachgebaut. Die Weinberge sahen sehr gepflegt aus.
Leider waren vor 10 Uhr die Weingüter noch geschlossen. So mussten wir zuerst den Geysir Old Faithfull am Ende des Tales besuchen. Hier schießt ca. alle 10 Minuten 200 °C heißes leicht schwefeliges Wasser 15 – 20 Meter in die Höhe. Der kurze Abstand bedeutet, dass kein Erdbeben bevorsteht. Das Wetter zeigte sich wieder einmal von der sonnigen Seite. Auf der Rückfahrt besuchten wir einige Weingüter und MUMM NAPA. Hier haben wir auf einer wunderschönen Terrasse eine Sektprobe verkostet. Weiter ging es zum BLACK STALLION Weingut. Diese Weinprobe umfasste 6 verschiedene Weine (je zwei Schlückchen :-). Den Rest des Nachmittags verbrachten wir wieder am Pool. Den Abend schlossen wir mit einer Flasche Wein ab.
Freitag, 14. Mai 2010
20. Tag




Der heutige Freitag war unser erster Erholungstag. Wir hatten kein Ausflugs- bzw. Besichtigungsprogramm. Im Laufe des Vormittags kam auch endlich wieder die Sonne heraus.
Die Temperaturen waren dann so angenehm, dass wir den rechtlichen Tag am Pool faulenzten und Opa Konrad sprang vom 1 Meter Sprungbrett. Opa Rolf hielt diesen mutigen Event im Bild fest. Wir erkundeten die Stadt Napa und schlossen den Abend mit einer guten Flasche Rotwein aus diesem Tal ab.
Donnerstag, 13. Mai 2010
19. Tag





Nach einer gemeinsamen Nacht - 2 Doppelbetten, keine getrennten Zimmer - und Konrad hat etwas geschnarcht, sind wir nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet zu unserer letzten, großen Wanderung im Yosemite Park aufgebrochen. Der Weg führte uns zum Vernal Fall, diesen sahen wir beim Aufstieg von unten, seitlich und von oben. Der Weg ging unmittelbar am Wasserfall vorbei, das hatte eine kleine Dusche zur Folge. Bei dieser Wanderung haben wir 488 Höhenmeter überwunden. Unsere Blicke schweiften von Wasserfall zu Wasserfall, vorbei an steilen Granitfelsen. Nachmittags um 14 Uhr ging unsere Fahrt weiter Richtung Napa Vally. Zuerst fuhren wir durch wunderschöne Wälder ins Tal, dann durch riesige Obstplantagen, bis uns die Zvilisation zurück hatte: 6-spuriger Highway in Richtung San Francisco, Staus, die uns aber nicht interessierten, da wir links auf der HOV-Spur (Mit mehr als 2 Personen im Auto) alle überholen konnten. Unser Gästehaus in Napa erreichten wir um 18:30 Uhr problemlos. Das riesig große Zimmer - mit wieder 2-Doppelbetten - und hoher Decke war wahrscheinlich früher einmal ein Hanger für ein Privatflugzeug. Wir sind eben im Land der Superlativen!
Mittwoch, 12. Mai 2010
18. Tag




Das Wetter zeigte sich heute wieder von seiner besten Seite: Strahlender Himmel. Nach 2 Stunden Fahrt haben wir den Yosemite National Park erreicht.
Die Landschaft erinnert uns an die Hochalpen. Wir unternahmen mehrere Spaziergänge und bewunderten die steilen Felswände, grüne Wiesen, kleine Seen, tiele Täler und vielen Wasserfälle. Diese führen jetzt besonders viel Wasser. Glück hatten wir auch noch: Wir fanden eine Hütte zum Übernachten im Park. Hier kommen die Bären bis zum Auto.Pro Jahr werden 100 Autos von Bären aufgebrochen, deshalb muss das Auto leer geräumt und alle Lebensmittel in der Hütte unterbracht werden.
Dienstag, 11. Mai 2010
17. Tag



Am Morgen sind wir in Lone Pine bei strahlendem Sonnenschein erwacht, aber der Schneefall in den Bergen hat unseren Plan durcheinander gebracht. Alle 3 Pässe im Norden der Sierra Nevada sind geschlossen. Unser neuer Plan führte uns südlich um die Berge herum. Dieser Umweg brachte uns aber in einen ungeplanten Nationalpark: Sequoia NP. Aber auch hier hat der Winter wieder Einzug gehalten. Gestern hatten wir 33 ° C in der Wüste und heute 0° C, welch ein Gegensatz!
Dies hat uns aber nicht davon abgehalten, den größten Mammutbaum der Welt aufzusuchen.
Hier die Daten: 90 Meter hoch, 31 Meter Umfang, 2.300 Jahre alt, sein Name: General Sherman. Der Park Sequoia ist berühmt für seine vielen, alten Mammutbäume.
Aufgrund des Wetters waren viele Straßen im Park vereist und deshalb geschlossen, sodass wir uns entschieden, in Richtung Yosemite Park zu fahren. Ca. 40 Meilen vor dem Park fanden wir bei einbrechender Dunkelheit ein einfaches Motel, ohne Internet.
Montag, 10. Mai 2010
16. Tag




Heute morgen haben wir nicht nur Las Vegas verlassen, sondern mussten auch nach 2 herrlichen Wochen unseren David verabschieden. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, da wir diese gemeinsame Zeit alle genossen haben. Unseren D.J hätten wir gerne dabei gehabt und wir haben ihn sehr vermisst. Nach dem Fahrzeugwechsel ging es in des Tal des Totes. Die Fahrt durch den 6. Nationalpark Death Valley führte uns in unseren Zielstaat Kalifornien. Diese unwirkliche Mondlandschaft liegt bis zu 86 Meter unter dem Meeresspiegel und ist die heißeste Wüste der Welt. Um 14 Uhr hatten wir 33 ° C im Schatten und dies im Mai. Im Sommer kann es bis zu 57 ° C werden! Kurz vor unserem Etappenziel Lone Pine sind wir von einem Wüstensandsturm überrascht worden. Für unsere morgige Fahrt durch die Berge (um die 5.000 Meter) scheint es nicht gut auszusehen. Zwei Pässe sind wegen Schnee geschlossen und für die Nacht sind weitere Schneefälle angekündigt. Dass kann einen großen Umweg bedeuten.
Sonntag, 9. Mai 2010
15. Tag




Leider waren wir gestern nicht mehr in der Lage zu bloggen: Las Vegas volles Programm. Der Unterschied von den Naturparks zur Kunst- und Sündenstadt in der Wüste konnte nicht größer sein! Nach dem wir im Luxushotel Bellagio (3.924 Zimmer) eingecheckt hatten, machten wir uns zu Fuß auf eine Erkundungstour: Hier ist alles künstlicher, bunter, schriller und größer, bis auf den Eifelturm. Leider konnten wir im Anschluss die tolle Poolanlage nicht nutzen, da der Wüstenwind zu stark war und die Anlage geschlossen wurde. Die Abendshow "O" vom Cirque du Soleil war gigantisch. Nicht nur dass alle Darbietungen fast ausschließlich im Wasser statt fanden, war die Mischung aus Artistik, Theater, Livemusik, Kostüme und Beleuchtung......... eine Augenweide und ein krönender Abschlußabend mit David. Noch etwas besonderes: Wir saßen in der 1. Reihe und hatten fast Hautkontakt zu den Artisten. Die Wassershow bei Nacht vor unserem Hotel war fantastisch und das zur passenden Musik "It's time to say goodbye". Übrigens: Wir haben 50 Dollar "gewonnen", da wir nicht im Casino gespielt haben ;-)
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