Herzlich Willkommen auf der American Dream Tour 2010

Diese Website wird unser Tagebuch für alle daheim sein. Wir wollen Euch gerne auf dem Laufenden halten und Euch auch die Möglichkeit geben, mit uns in Kontakt zu bleiben. So könnt ihr aus weiter Ferne mitverfolgen, was wir so erleben und könnt mitträumen !

Es freut uns, wenn wir dann und wann auch etwas von Euch lesen, sei es im Gästebuch oder auch gerne hier als Kommentar.


Samstag, 15. Mai 2010

21. Tag






Die Erholung tat uns gut und heute konnten wir unsere Tour durch das Napa-Wein-Tal um 9 Uhr starten. 27 Meilen reiht sich ein Weingut an das andere. Die Gegend erinnert an die Toskana. Ein Winzer hat sogar auf seinem Weingut eine Burg nachgebaut. Die Weinberge sahen sehr gepflegt aus.
Leider waren vor 10 Uhr die Weingüter noch geschlossen. So mussten wir zuerst den Geysir Old Faithfull am Ende des Tales besuchen. Hier schießt ca. alle 10 Minuten 200 °C heißes leicht schwefeliges Wasser 15 – 20 Meter in die Höhe. Der kurze Abstand bedeutet, dass kein Erdbeben bevorsteht. Das Wetter zeigte sich wieder einmal von der sonnigen Seite. Auf der Rückfahrt besuchten wir einige Weingüter und MUMM NAPA. Hier haben wir auf einer wunderschönen Terrasse eine Sektprobe verkostet. Weiter ging es zum BLACK STALLION Weingut. Diese Weinprobe umfasste 6 verschiedene Weine (je zwei Schlückchen :-). Den Rest des Nachmittags verbrachten wir wieder am Pool. Den Abend schlossen wir mit einer Flasche Wein ab.

Freitag, 14. Mai 2010

20. Tag







Der heutige Freitag war unser erster Erholungstag. Wir hatten kein Ausflugs- bzw. Besichtigungsprogramm. Im Laufe des Vormittags kam auch endlich wieder die Sonne heraus.
Die Temperaturen waren dann so angenehm, dass wir den rechtlichen Tag am Pool faulenzten und Opa Konrad sprang vom 1 Meter Sprungbrett. Opa Rolf hielt diesen mutigen Event im Bild fest. Wir erkundeten die Stadt Napa und schlossen den Abend mit einer guten Flasche Rotwein aus diesem Tal ab.

Donnerstag, 13. Mai 2010

19. Tag






Nach einer gemeinsamen Nacht - 2 Doppelbetten, keine getrennten Zimmer - und Konrad hat etwas geschnarcht, sind wir nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet zu unserer letzten, großen Wanderung im Yosemite Park aufgebrochen. Der Weg führte uns zum Vernal Fall, diesen sahen wir beim Aufstieg von unten, seitlich und von oben. Der Weg ging unmittelbar am Wasserfall vorbei, das hatte eine kleine Dusche zur Folge. Bei dieser Wanderung haben wir 488 Höhenmeter überwunden. Unsere Blicke schweiften von Wasserfall zu Wasserfall, vorbei an steilen Granitfelsen. Nachmittags um 14 Uhr ging unsere Fahrt weiter Richtung Napa Vally. Zuerst fuhren wir durch wunderschöne Wälder ins Tal, dann durch riesige Obstplantagen, bis uns die Zvilisation zurück hatte: 6-spuriger Highway in Richtung San Francisco, Staus, die uns aber nicht interessierten, da wir links auf der HOV-Spur (Mit mehr als 2 Personen im Auto) alle überholen konnten. Unser Gästehaus in Napa erreichten wir um 18:30 Uhr problemlos. Das riesig große Zimmer - mit wieder 2-Doppelbetten - und hoher Decke war wahrscheinlich früher einmal ein Hanger für ein Privatflugzeug. Wir sind eben im Land der Superlativen!

Mittwoch, 12. Mai 2010

18. Tag






Das Wetter zeigte sich heute wieder von seiner besten Seite: Strahlender Himmel. Nach 2 Stunden Fahrt haben wir den Yosemite National Park erreicht.
Die Landschaft erinnert uns an die Hochalpen. Wir unternahmen mehrere Spaziergänge und bewunderten die steilen Felswände, grüne Wiesen, kleine Seen, tiele Täler und vielen Wasserfälle. Diese führen jetzt besonders viel Wasser. Glück hatten wir auch noch: Wir fanden eine Hütte zum Übernachten im Park. Hier kommen die Bären bis zum Auto.Pro Jahr werden 100 Autos von Bären aufgebrochen, deshalb muss das Auto leer geräumt und alle Lebensmittel in der Hütte unterbracht werden.

Dienstag, 11. Mai 2010

17. Tag




Am Morgen sind wir in Lone Pine bei strahlendem Sonnenschein erwacht, aber der Schneefall in den Bergen hat unseren Plan durcheinander gebracht. Alle 3 Pässe im Norden der Sierra Nevada sind geschlossen. Unser neuer Plan führte uns südlich um die Berge herum. Dieser Umweg brachte uns aber in einen ungeplanten Nationalpark: Sequoia NP. Aber auch hier hat der Winter wieder Einzug gehalten. Gestern hatten wir 33 ° C in der Wüste und heute 0° C, welch ein Gegensatz!
Dies hat uns aber nicht davon abgehalten, den größten Mammutbaum der Welt aufzusuchen.
Hier die Daten: 90 Meter hoch, 31 Meter Umfang, 2.300 Jahre alt, sein Name: General Sherman. Der Park Sequoia ist berühmt für seine vielen, alten Mammutbäume.
Aufgrund des Wetters waren viele Straßen im Park vereist und deshalb geschlossen, sodass wir uns entschieden, in Richtung Yosemite Park zu fahren. Ca. 40 Meilen vor dem Park fanden wir bei einbrechender Dunkelheit ein einfaches Motel, ohne Internet.

Montag, 10. Mai 2010

16. Tag





Heute morgen haben wir nicht nur Las Vegas verlassen, sondern mussten auch nach 2 herrlichen Wochen unseren David verabschieden. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, da wir diese gemeinsame Zeit alle genossen haben. Unseren D.J hätten wir gerne dabei gehabt und wir haben ihn sehr vermisst. Nach dem Fahrzeugwechsel ging es in des Tal des Totes. Die Fahrt durch den 6. Nationalpark Death Valley führte uns in unseren Zielstaat Kalifornien. Diese unwirkliche Mondlandschaft liegt bis zu 86 Meter unter dem Meeresspiegel und ist die heißeste Wüste der Welt. Um 14 Uhr hatten wir 33 ° C im Schatten und dies im Mai. Im Sommer kann es bis zu 57 ° C werden! Kurz vor unserem Etappenziel Lone Pine sind wir von einem Wüstensandsturm überrascht worden. Für unsere morgige Fahrt durch die Berge (um die 5.000 Meter) scheint es nicht gut auszusehen. Zwei Pässe sind wegen Schnee geschlossen und für die Nacht sind weitere Schneefälle angekündigt. Dass kann einen großen Umweg bedeuten.

Sonntag, 9. Mai 2010

15. Tag






Leider waren wir gestern nicht mehr in der Lage zu bloggen: Las Vegas volles Programm. Der Unterschied von den Naturparks zur Kunst- und Sündenstadt in der Wüste konnte nicht größer sein! Nach dem wir im Luxushotel Bellagio (3.924 Zimmer) eingecheckt hatten, machten wir uns zu Fuß auf eine Erkundungstour: Hier ist alles künstlicher, bunter, schriller und größer, bis auf den Eifelturm. Leider konnten wir im Anschluss die tolle Poolanlage nicht nutzen, da der Wüstenwind zu stark war und die Anlage geschlossen wurde. Die Abendshow "O" vom Cirque du Soleil war gigantisch. Nicht nur dass alle Darbietungen fast ausschließlich im Wasser statt fanden, war die Mischung aus Artistik, Theater, Livemusik, Kostüme und Beleuchtung......... eine Augenweide und ein krönender Abschlußabend mit David. Noch etwas besonderes: Wir saßen in der 1. Reihe und hatten fast Hautkontakt zu den Artisten. Die Wassershow bei Nacht vor unserem Hotel war fantastisch und das zur passenden Musik "It's time to say goodbye". Übrigens: Wir haben 50 Dollar "gewonnen", da wir nicht im Casino gespielt haben ;-)