Herzlich Willkommen auf der American Dream Tour 2010

Diese Website wird unser Tagebuch für alle daheim sein. Wir wollen Euch gerne auf dem Laufenden halten und Euch auch die Möglichkeit geben, mit uns in Kontakt zu bleiben. So könnt ihr aus weiter Ferne mitverfolgen, was wir so erleben und könnt mitträumen !

Es freut uns, wenn wir dann und wann auch etwas von Euch lesen, sei es im Gästebuch oder auch gerne hier als Kommentar.


Samstag, 8. Mai 2010

14. Tag








Ein anderer Park, eine andere Landschaft. Der Zion National Park bietet steile und hohe Sandsteinfelsen, (die höhsten der Welt) grüne Täler mit kleinen Bächen, steile Gebirgsketten. Aber auch eine hervorragende Organisation. Im 8-minütigen Abstand fährt ein Shuttlebus in den Park und in jede Richtung. So ist der Park fast autofrei. Die 1. Wanderung begann um 9:15 Uhr und führte zum Angels Landing. 8 km Länge, 450 Meter Höhenunterschied aber ein 800 Meter langer Gebirgsgrad, den wir erkletterten. Der schmale Weg war am Rand mit Ketten als Geländer gesichert, an denen wir uns hochhangelten. Belohnt wurde der doch schwierige Aufstieg mit einem tollen Ausblick auf die umliegenden Täler. Nach einer Pause auf einem schönen Rastplatz und einem Filmstop machten wir uns zur unserer 2. Wanderung auf. Diesmal ging es in drei Täler, die zu kleinen Bächen mit Wasserfällen führte. Der Rundweg ging über den Lower ool zum Middle Pool und dann zum Higher Pool. Länge 4 km und nochmal 2 Stunden in der herrlichen Natur. Anschließend erholten wir unsere müden Knochen im warmen Jacuzzi und am Swimming pool .
Den Abend verbrachten wir bei einer guten Flasche Weißwein vor unserem Zimmer, kopierten Bilder auf Davids Computer und schrieben diesen Bericht.

Freitag, 7. Mai 2010

13. Tag






















Wir nahmen Abschied vom großartigen Grand Canyon und dachten wir hätten den Höhepunkt unserer Reise gesehen. Aber weit gefehlt, der Bryce Canyon war eine weitere Steigerung. Die Fahrt war die bisher längste mit 380 Meilen und führte uns von Arizona in unseren 6. Staat Utah. Die Landschaft und die Siedlungen waren im Gegensatz zum Indianerstaat sehr gepflegt.






Der Bryce Canyon ist gar keine Schlucht, sondern eine Ansammlung von Felsplateaus, in die das Wasser bzw. Eis und Wind so genannte Hoodoos (Sandsteintürme) geformt hat. Hier befanden wir uns auf fast 3.000 Meter Höhe und es waren sogar noch Schneereste zu sehen. Leider hatten wir nur 2,5 Stunden Zeit, um diese Naturwunder zu besichtigen. Wir waren sprachlos und fasziniert! Die Fahrt ging anschließend zu unserem nächsten Etappenziel, dem Zion-Nationalpark. Nach dem Dinner beim Thailänder kamen wir im Dunklen um 21:15 Uhr in unserem tollen Hotel an.

Donnerstag, 6. Mai 2010

12. Tag





Wir haben es geschafft!!! Jetzt aber der Reihe nach:
Mit dem Sonnenaufgang um 5:40 Uhr begann unser Abendteuer in den Canyon. Die Temperatur betrug etwas über 0 Grad C. Unsere Rucksäcke waren gefüllt mit: Wasser, Obst, Powerriegel, Nüssen usw. Die Sonne verzauberte die Felswände und die Landschaft in ein herrliches Gemälde. Der Abstieg dauerte 3,5 Stunden, war 10 km lang und wir waren 933 Meter tiefer. Dort hatten wir vom Plateau Point einen tollen Ausblick auf den Colorado River. Dieser lag aber noch mehr als 500 Meter unter uns. Nach längeren Pause begann der Rückweg. Zu Beginn war es noch wie eine Wanderung. Bei blauem Himmel und ohne Schatten kamen wir aber dann doch ins Schwitzen. Bei 24 C wurde der steile Aufstieg immer anstrengender. An den wenigen schattigen Stellen machten wir Pausen und leerten unsere Vorräte. Nach insgesamt 20 km und 9 Stunden erreichten wir glücklich, stolz aber erschöpft den Ausgangspunkt des Bright Angle Trails.

Mittwoch, 5. Mai 2010

11. Tag






Um 5:30 Uhr was aber nach Ortszeit 4:30 Uhr war, sind wir aufgestanden und eine halbe Stunde später Richtung Grand Canyon gestartet. David hat gelegentlich die Geschwindigkeitsbegrenzung leicht überschritten. So konnten wir schon um 7 Uhr unser amerikanisches Frühstück bei den Hopi-Indianern genießen. Um diese Uhrzeit war wenig Verkehr, so dass wir bereits nach 4,5 Stunden 240 Meilen - durch eine zum Teil wüsten ähnliche Landschaft - zum Grand Canyon zurück gelegt hatten. Bereits beim ersten Aussichtspunkt waren wir von der Tiefe der Schluchten und der Weite des Tales beeindruckt. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt wurde die Größe des Canyons sichtbar. Einfach gigantisch. Dies hat uns auch übermütig gemacht, was zwei Bilder beweisen. David machte einen Mittagsschlaf im Auto - Zimmer waren erst um 16 Uhr frei - und wir haben eine Spaziergang am South Rim gemacht. Im IMAX haben wir dann noch zur Einstimmung auf unseren morgigen 6- 9 stündigen Trail den Film über die Entdeckung bis zum heutigen Zeitpunkt angeschaut.
Um 21:30 Uhr wird heute das Licht aus gemacht. Wir sind gespannt wie tief wir es morgen in den Canyon schaffen werden.

Dienstag, 4. Mai 2010

10. Tag





Nach dem Sonnenaufgang haben wir eine tolle Klettertour unternommen. 10 Meter mussten wir über eine Leiter zum Balcony House klettern. Die gesamte Besichtigung führte über viele Leitern , Treppen und enge Tunnel. 10:30 Uhr gings ab nach Arizona. Die Fahrt zog sich ganz schön in die Länge. Nach 4,5 Stunden und 180 Meilen erreichten wir unser nächstes Ziel, den Canyon de Chelly.
Die Landschaft ist atemberaubend. Roter Sandstein, senkrechte Wände von ca. 330 Metern. Eine 2-stündige Wanderung führte uns vom Plateau bis zum Tal. Den Sonnenuntergang erlebten wir am Spider Rock, der wie eine gigantische Kathedrale ca. 244 Meter in die Höhe ragt.

Übrigens: Dieses Auto haben die Davids gebucht. Bei der nächste Anmietung haben die sparsamen Schwaben in die Vollen gegriffen: 2 Fahrer gebucht und bezahlt!

Montag, 3. Mai 2010

9. Tag




Heute haben wir New Mexico verlassen und sind nach Colorado zum Mesa Verde National Park gefahren. David - als unser alleiniger Fahrer - durfte 280 Meilen zurück legen. Die ganze Fahrt verlief durch traumhafte Landschaften mit schneebedeckten Bergen und das bei strahlendem Sonnenschein. Ein Ranger führte uns zur größten Felsenbehausung Cliff Palace. Diese wurden im 1300 Jahrhundert von den Vorfahren der Pueblo-Indianer verlassen und erst 1888 entdeckt. Wir übernachten auch in diesem Park in der Far View Lodge.

Sonntag, 2. Mai 2010

8. Tag




Hurra, hurra der rote Koffer ist auch da! Auf unserem Weg zum Frühstück stand er einfach vor der Tür. Da war die Freude groß und das sehr gute Frühstück verstärkte unsere Laune.
Anschließend kam die nächste Überraschung: Es schneite. Bei einer Höhe von 2.000 Metern ist dies auch im Mai nicht ungewöhnlich. Dies hielt uns aber nicht davon ab, Santa Fe zu erkunden. Santa Fe ist die Künstlerstadt der USA. Wir sahen viele Galerien, Kirchen und den alten Bahnhof. Der Abend ging bei live Musik und guten Essen zu Ende. Das Bloggen fällt uns bei einem Glas Wein leicht.